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Aschaffenburg für Kunstliebhaber

Für Kunstliebhaber gibt es zahlreiche Galerien und Museen mit bedeutenden Kunstschätzen von der Romanik und dem Mittelalter über die Renaissance bis hin zur Kunst der Moderne und der Gegenwart. Zu den Dauerausstellungen kommen regelmäßige Wechselausstellungen internationaler Künstler in der Kunsthalle Jesuitenkirche.

Einen Überblick der großen Ausstellungen und Museen erhalten Sie hier und aktuelle Ausstellungen finden Sie hier in unserem Veranstaltungskalender.

Beweinung Christi (Foto: Kurt Gramer)

Matthias Grünewald

Matthias Grünewald, auch „Matthias von Aschaffenburg“ genannt, gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der deutschen Renaissance. Sein letztes Werk, die „Beweinung Christi“, ist heute noch im Original in der Stiftsbasilika zu sehen. Sein berühmter „Maria-Schnee-Altar“ in einem Seitenflügel der Basilika ist eine Kopie von Christian Schad.

www.stiftsbasilika.de

Magdalenenaltar

Lucas Cranach d. Ä.

Lucas Cranach d. Ä. gilt als einer der bedeutendsten und gefragtesten Künstler der Reformation. Er arbeitete auch ganz pragmatisch für den bedeutendsten Repräsentanten des Papsttums, Erzbischof Albrecht von Brandenburg. Eine beachtliche Anzahl seiner Werke, darunter der berühmte „Magdalenenaltar“ finden sich heute im Stiftsmuseum sowie in der Staatsgemäldesammlung und der Hofbibliothek im Schloss Johannisburg.

www.stiftsbasilika.de, www.schloesser.bayern.de

Mondnacht bei Davos

Ernst Ludwig Kirchner

Ernst Ludwig Kirchner, der berühmte Expressionist und Gründungsmitglied der Künstlervereinigung „Brücke“, wurde 1880 in Aschaffenburg geboren. Werke Kirchners sind heute im Schlossmuseum im Schloss Johannisburg zu sehen. Das Geburtshaus Kirchners ist im Krieg fast unzerstört geblieben und dient seit 2013 als Dokumentationszentrum von Kirchners Kindheit und als Forum für Kirchner-bezogene Ausstellungen.

www.kirchnerhaus-aschaffenburg.de

Mexikanerin von Christian Schad

Christian Schad

Christian Schad gehört zu den bedeutendsten Meistern der „Neuen Sachlichkeit“. Die ihm zugeschriebene „Schadographie“, eine fotografisch-bildnerische Gestaltungsform, zählt heute zu den klassischen Erscheinungen der Moderne. Mit rund 3.200 Werken besitzen die Museen der Stadt Aschaffenburg die weltweit größte Sammlung an Schad-Originalen. Aktuell sind einige Bilder Schads im Schlossmuseum des Schlosses Johannisburg zu sehen. Das Christian-Schad-Museum wird als Standort von überregionaler und internationaler Ausstrahlung als Kern des zukünftigen „Museumsquartiers“ entstehen. Im Erleben von Expressionismus, DaDa, neuer Sachlichkeit und Neorealismus wird ein Besuch zum faszinierenden Gang durch die Zentren der europäischen Kunst- und Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts.

www.christian-schad-museum.de

Korkmodellsammlung

Korkmodellsammlung

Der Hofkonditor Carl May und sein Sohn Georg schufen ab 1792 detaillgenaue Nachbildungen berühmter antiker Architekturmodelle, z. B. Pantheon und Kolosseum, aus Kork. Die in Schloss Johannisburg zu sehende Korkmodellsammlung ist die größte weltweit.

www.schloesser.bayern.de

Pompejanum (Foto: Till Benzin)

Pompejanum

Kunstliebhaber antiker Kulturen finden im Pompejanum die ideale Nachbildung eines römischen Wohnhauses, errichtet durch den Architekten Friedrich von Gärtner 1840–1848. Neben den prachtvollen Ausmalungen der Innenräume und der Mosaikfußböden sind in den Räumen original römische Kunstwerke in jährlichen Wechselausstellungen aus der Staatlichen Antikensammlungen und Glyptothek in München.

www.museen-aschaffenburg.de, www.schloesser.bayern.de

Schlosskapelle

Schlosskapelle

Hans Juncker (1582–1624) war Spross einer weit verzweigten Künstler-Dynastie. Er zählt zu den bedeutendsten deutschen Bildhauern in der Zeit um 1600 und hat zahlreiche Werke in und um Aschaffenburg hinterlassen. Sein Hauptwerk ist der Hochaltar der Schlosskirche im Schloss Johannisburg (1614). Sein bevorzugtes Material war kostbarer Alabaster. Bereits im Alter von 16 Jahren schuf Hans Juncker einen ersten Altar für die Dorfkirche von Darstadt (Ochsenfurt) und versah ihn selbstbewusst mit seiner Signatur, seinem Alter (!) und der Datierung „1598“. Die Kunstgeschichte hat ihn daher zum „frühreifen Wunderkind“ erklärt. Das Schlossmuseum Aschaffenburg besitzt die umfangreichste Sammlung von Werken des Künstlers und seines Kreises. In der Ausstellung werden nach erfolgter Restaurierung bedeutende Werke, die im Verlauf des Zweiten Weltkriegs beschädigt wurden, erstmals wieder öffentlich präsentiert.

Kunsthalle Jesuitenkirche (Foto: Till Benzin)

Kunsthalle Jesuitenkirche

Der profanierte Sakralraum der Aschaffenburger Jesuitenkirche dient mit seinen aufwändigen Stuckelementen als eindrucksvoller Ausstellungsraum. Viermal jährlich werden Ausstellungen national und international bekannter Künstler der klassischen Moderne und gefestigter Positionen des 20. und 21. Jhs. präsentiert.

www.museen-aschaffenburg.de

Gentil-Haus (Foto:Ines Otschik)

Gentil-Haus

Erbaut wurde das Gentilhaus vom Aschaffenburger Industriellen und Sammler Anton Gentil für seine umfangreiche Sammlung in den 1920er-Jahren. 1949 schenkte er das Haus samt der Sammlung testamentarisch der Stadt Aschaffenburg.
In Anlehnung an die Künstlervillen des 19. Jhs. spiegelt das Gentilhaus die Persönlichkeit des Sammlers wider und hat den Charakter einer privaten Sammlung bewahrt. Neben mittelalterlicher Plastik, Gemälden und volkstümlicher Keramik beherbergt die Sammlung insbesondere Werke von Künstlern, die mit Anton Gentil befreundet waren. Es finden sich aber auch Ostasiatika und eigene Werke des Sammlers. Die Ausstattung des Hauses wurde bis heute unverändert erhalten.

www.museen-aschaffenburg.de

Zeitgenössische Kunst unterschiedlichster Prägung finden Interessierte in den zahlreichen Galerien Aschaffenburgs, hier eine Auswahl:

Werkstatt-Galerie

Werkstatt-Galerie

Andrea Müller und Helmut Massenkeil sind zwei freischaffende Künstler, die in der Altstadt von Aschaffenburg handwerk- und kunstinteressierten Menschen Einblick in ihre Ateliers und Ausstellungsräume gewähren. In einer grünen Oase der Ruhe kann man Skulpturen in Keramik, Bronze sowie Eisen, und modernes Kunsthandwerk in Form von Objektgefäßen und Gebrauchskeramik in seiner vielfältigsten Art in der angeschlossenen Galerie genießen.

Werkstatt-Galerie, Andrea Müller und Helmut Massenkeil, Stiftsgasse 10, 63739 Aschaffenburg
www.werkstatt-galerie.de, Telefon +49.6021.27974

Öffnungszeiten: Dienstag–Freitag 10–18 Uhr, Samstag 10–14 Uhr

Kornhäuschen

Kornhäuschen

Das Kornhäuschen ist ein Ausstellungs- und Projektraum für Gegenwartskunst und deren Grenzbereiche. Jährlich finden sechs Schauen internationaler sowie regionaler KünstlerInnen statt. Die Ausstellungen sind von außen einsehbar, eine Besichtigung ist nach telefonischer Vereinbarung möglich.

Kornhäuschen, Webergasse am Schloss, 63739 Aschaffenburg
www.kornhaeuschen.de, info@kornhaeuschen.de

Galerie 99

Galerie 99

Die im Jahr 2000 gegründete Galerie zeigt fast ausschließlich zeitgenössische Kunst aus China und gehört mit diesem Programm zu den führenden Galerien Europas.
Neben der schwerpunktmäßigen Tuschmalerei wird auch Malerei in Öl und Acryl in durchschnittlich zehn Ausstellungen jährlich präsentiert. Auf 220 qm wird die Vielfalt der Kunst aus China gezeigt.

Kleberstraße 3, 63739 Aschaffenburg, www.galeriefaeth.de
Telefon +49.6021.444660, Telefax +49.6021.444662, peter.faeth@t-online.de

Öffnungszeiten: Montag & Dienstag nach Vereinbarung
Mittwoch–Freitag: 14–19 Uhr, Samstag 11–16 Uhr, Sonntag 15–18 Uhr

Kunst Salon

Kunstsalon

Der KunstSalon Aschaffenburg vermittelt Kunst im Großraum Aschaffenburg und bietet sich als Treffpunkt für Kreative an. Die architektonisch beeindruckenden Räumlichkeiten bieten eine Ausstellungsfläche für großformatige Bilder und Skulpturen. Durch kunstbezogene Aktionen macht der KunstSalon Aschaffenburg vermehrt auf die Bedeutung der Kultur in Aschaffenburg aufmerksam.

Elisenstraße 15, 63739 Aschaffenburg, www.kunstsalon-ab.de
Telefon +49.6021.4415277, info@kunstsalon-ab.de

KunstLANDing (Foto: Till Benzin)

KunstLANDing

Mit mehr als 150 Ausstellungen (bis Ende 2017), zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen seit seiner Gründung 1991 hat der Neue Kunstverein Aschaffenburg e.V. gezeigt, dass eine interessante, anspruchsvolle und zu Kontroversen anregende Darstellung der zeitgenössischen Kunst auch in mittelgroßen Städten wichtig ist.

Von 1993 bis 1996 wurden der „Kunstraum am Rathaus“ auf dem Theaterplatz und die Kunsthalle Jesuitenkirche als Ausstellungsorte genutzt. Seit Dezember 1998 ist es das Ausstellungshaus „KunstLANDing“ – regelmäßig werden auch Positionen im städtischen Außenraum präsentiert.

KunstLANDing, Landingstraße 16, 63739 Aschaffenburg, www.kunstlanding.de
Tel. und Fax: +49.6021.299278, nkvaschaffenburg@t-online.de

Öffnungszeiten: Dienstag 14–19 Uhr, Mittwoch–Sonntag 11–17 Uhr

Galerie Muschik

Galerie Muschik

Lassen Sie sich von unserem breiten Sortiment an Originalen, Grafiken, Gemälden, Skulpturen und Kunstdrucken inspirieren. Bei uns ist die Faszination an Kunst und die Freude an kreativen Einrahmungen schon über 25 Jahre Tradition. Sie finden bei uns Bilder von James Rizzi, Udo Lindenberg, Otto Waalkes und anderen. In unserer Einrahmungswerkstatt rahmt der Chef selbst. Ob Kinderzeichnung, Fußballtrikot, Urlaubsfotos oder Originale, wir finden für Ihr Bild den passenden Rahmen.

Galerie MUSCHIK, Roßmarkt 37, 63739 Aschaffenburg, www.galerie-muschik.de
Telefon +49.6021.454708, galerie.muschik@t-online.de

Glasstudio Bergmann

Glasstudio Bergmann

Ursprünglich ist das Glasstudio eine Kunstglaserei, die vor über 30 Jahren in Aschaffenburg gegründet wurde und die sich auf Bleiverglasungen spezialisiert hat. Seit 2001 in der Karlstraße in historischen Räumen ein neues Domizil gefunden und die Werkstatt auslgelagert wurde, werden auch Kunst und Kunsthandwerk aus anderen Bereichen ausgestellt.
Der Schwerpunkt liegt dabei auf Künstlern aus der Region.

Glasstudio Bergmann, Karlstraße 1, 63739 Aschaffenburg, www.glasstudio-bergmann.de
Telefon +49.6021.28484

Öffnungszeiten: Dienstag–Freitag 9–12 & 14–18 Uhr, Samstag 9–13 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung

Graphik-Cabinet

Graphik-Cabinet in der Löwenapotheke

Die Galerie in der Löwenapotheke zeigt historische Stiche und Briefe aus der Stadtgeschichte – von der Epoche der Mainzer Kurfürsten bis zur Zeit der Bayrischen Könige. Zu sehen sind unter anderem die Stadtansichten als Kupfer- oder Stahlstiche, eigenhändige Briefe aus dem Aschaffenburger Schloss von Fürsten, Königen und Kaisern, deren Porträts sich auch in der umfangreichen Kupferstichsammlung wiederfinden.

Graphik-Cabinet , Dalbergstraße 11, 63739 Aschaffenburg, www.graphikcabinet.de
Telefon +49.6021.452811

Öffnungszeiten: Mittwoch–Freitag 14–18 Uhr

Art de Temple

Galerie Art de Temple

Mit Wechselausstellungen bietet die aus dem ehemaligen Rahmenservice Hess hervorgegangene Galerie einen Raum für Erlebnisse. Auf farbig getünchten Wänden in einem von Antiquitäten geprägten Flair, werden hier internationale sowie regionale künstlerische Positionen vorgestellt. Von der Malerei über die Skulptur bis hin zum Fine Art Print befindet sich in der Galerie einerseits Kunst zum Verkauf, andererseits ein Kulturprogramm, bestehend aus Vernissagen und Lesungen, die die Erweiterung des Programms vom Johannesberger Salon (Galerie in der Auberge de Temple) bilden. Neugierige steigen in den Keller hinab, in dem sich ein Leistenlager sowie eine Manufaktur für Rahmen befinden.

Elisenstraße 12, 63739 Aschaffenburg, www.art-de-temple.de
Telefon: +49.6021.35250, info@art-de-temple.de

Öffnungszeiten: Dienstag–Freitag 10–18 Uhr, Samstag 10–14 Uhr