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Schloss Johannisburg
Aschaffenburgs prachtvolles Wahrzeichen
An der Stelle der mittelalterlichen Burg, die im Markgräflerkrieg 1552 zerstört wurde und von der nur der alte Bergfried erhalten blieb, ließ Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg ab 1605 bis 1614 das prächtige Schloss aus rotgoldenem Buntsandstein durch seinen Schlossbaumeister Georg Ridinger aus Straßburg erbauen.
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss Opfer der Zerstörung. 1964 war sein Wiederaufbau in alter Pracht vollendet.
In den Schlossweinstuben werden exzellente Frankenweine ausgeschenkt.
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Pompejanum
Italiens Zauber im 'bayerischen Nizza'
Lassen Sie sich verzaubern von der Anmut und dem pompejanischen Stolz dieser Nachbildung eines römischen Wohnhauses in Pompeji.
Hier saß König Ludwig I., der es 1840 bis 1848 durch seinen Baumeister Friedrich von Gärtner erbauen ließ, hoch über dem Main mit Blick über Fluss und Landschaft bis hin zum Schlösschen Schönbusch. Seit 1994 - nach mehreren Restaurierungsphasen - sind hier römische Kunstwerke der staatlichen antiken Sammlung und Glyptothek München im Erdgeschoss zu sehen.
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Stiftskirche
1000-jährige Geschichte...
Die heutige Stiftsbasilika auf dem Stiftsberg wurde im 10. Jahrhundert als Mittelpunkt des Stifts St. Peter & Alexander errichtet und erfuhr im Laufe der Zeit durch Zerstörungen viele Veränderungen.
Bis 1803 war sie Symbol geistlicher Macht der Erzbischöfe und Kurfürsten von Mainz. Im 19. Jahrhundert hatte die Stiftskirche mit Franz Haus einen ganz besonderen Glöckner, dessen Leidenschaft es war, eine Chronik der Stadt anzulegen. Die Originalhandschrift ist im Stadt- und Stiftsarchiv verwahrt.
Alle Kunstschätze der Stiftskirche hier aufzuführen, würde den Rahmen sprengen. Zu den eindrucksvollsten Stücken gehören aber die sogenannte 'Stuppacher Madonna' und die 'Beweinung Christi' von Matthias Grünewald.
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Stadttheater
Vorhang auf!
Aschaffenburger Bühnentradition: Seit 1811 werden im Stadttheater, erbaut von Carl Theodor von Dalberg im klassizistischen Stil, große Aufführungen geboten - früher mit einem eigenen Schauspiel-Ensemble, heute mit Gastspielen renommierter in- und ausländischer Bühnen.
Das Aschaffenburger Stadttheater, das als eines der schönsten Theater Süddeutschlands gilt, erlitt 1944/45 durch Luftangriffe und Beschuss schwere Kriegsschäden. 1961 wurde in einer aufwendigen Restaurierung die ursprüngliche Farbigkeit des Zuschauerraums wiederhergestellt. So präsentiert sich dieses Schmuckstück im Theaterraum 'frisch renoviert'. Ein großer Außenumbau hin zum Theaterplatz beginnt in Kürze.
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Theaterplatz mit Sonnenuhr
Moderne Antike...
Vor dem Zweiten Weltkrieg war der Theaterplatz ein Wohnquartier. Drer Bombenkrieg hat es zerstört, über Jahrzehnte war die Fläche ein Parkplatz. Erst Ende der 90er Jahre entstanden eine Tiefgarage und ein Wohnhaus. Nach 2000 reiften Pläne, dem Theater die fehlende Fassade zum Platz zu geben und den Theaterplatz mit einem Gebäude an der Dalbergstraße „einzufassen“.
Diese „Stadt-Loggia“ beherbergt ein italienisches Cafe und den Dokumentationsraum zur Sonnenuhr. Beide Bauwerke sind nach den gleichen Design-Grundlagen entworfen.
Prägendes Element des Platzes ist die große Sonnenuhr des Künstlers Christian Tobin. Sie wurde in den hellen Granit des Platzes eingearbeitet. Der über sechs Meter hohe Gnomon (Schattenwerfer) trägt eine Kugel, deren Schatten das Ablesen der Zeit ermöglicht. Die Sonnenuhr ist eine Ergänzung der südlichen Elemente, die Aschaffenburg so reich prägen. Übrigens zeigt die Uhr auch nachts die Zeit!
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Schönbusch
Das schönste Parkvergnügen in Aschaffenburg Unter Erzbischof Karl Joseph von Erthal (1774 - 1802) wurden 1776/82 die Aschaffenburger Parkanlagen, so auch der 'schöne Busch' im Stile eines englischen Landschaftsgartens, errichtet.
'Lustwandeln', Bootfahren auf dem idyllischen See oder die Begegnung mit Philosophen und Vergnügungen aus Kurmainzer Zeit, z. B. dem 'Irrgarten', machen den Park auch heute zu einem attraktiven Ziel. Das 'Schlösschen' kann besichtigt werden - hier wird gerne das Nachtgeschirr gezeigt, das angeblich von der Mätresse König Ludwigs I., Lola Montez, benutzt worden sein soll.
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Schönborner Hof
Barockes Stadtschloss mit Museum und geschichtsträchtigem 'Inhalt' Dieses 1673 bis 1681 für den Mainzer Obersthofmarschall und Vizedom Melchior Friedrich Freiherr von Schönborn erbaute dreiflügelige Stadtschloss beherbergt das Naturwissenschaftliche Museum und das Stadt- und Stiftsarchiv. Hier erhalten Sie alle geschichtlichen Informationen sowie Literatur zur Heimat- und Stadtgeschichte.
Die Geschichte der Stadt Graslitz und der Vertriebenen, die in Aschaffenburg eine neue Heimat gefunden haben, dokumentiert der Gedenk- und Informationsraum der Graslitzer. Auch die Geschäftsstelle des hiesigen Geschichts- und Kunstvereins bietet Informationen und stellt die Publikationen aus der Schriftenreihe sowie zahlreiche Reproduktionen alter Stadtansichten vor.
Im Sekretariat können Publikationen der beiden Verlagsreihen - herausgegeben vom Stadt- und Stiftsarchiv bzw. Geschichts- und Kunstverein Aschaffenburg e.V. - sowie Briefpapier, Postkarten, Reproduktionen etc. erworben werden.
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Altstadt
Die romantische Altstadt auf dem Stiftsberg erstreckt sich rund um das Rathaus bis hin zum Schloss.
Hier finden Sie Stiftskirche mit Stiftsmuseum, Jesuitenkirche mit Galerie, die Muttergottespfarrkirche und das Stadttheater.
Die Altstadt lockt mit ihren verträumten Gassen, historischen Fachwerkhäusern und den zahlreichen Kneipen und Bistros auf der Dalbergstraße zum Spazieren, Fotografieren und Einkehren.
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Sandkirche
Zur Würzburger Straße hin begrenzt die Sandkirche die Fußgängerzone. Hier befand sich bis zur Zerstörung im Zweiten Weltkrieg ein Stadttorbogen.
Die Sandkirche selbst, der Überlieferung nach eine Wallfahrtskapelle, wurde 1756/57 als Saalbau errichtet, an dessen Nordseite sich ein Turm lehnt.
Sehenswert sind ein Hochaltar aus Stuckmarmor, dessen Vesperbild aus dem 15. Jahrhundert stammt, und die Deckenmalerei von Johannes Zwick aus der Erbauungszeit, gestaltet von Erzbischof/Kurfürst Johann Friedrich Carl von Ostein
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Muttergottespfarrkirche
Die älteste Pfarrkirche der Stadt
Das Gotteshaus 'Zu unserer lieben Frau' wurde 1191 geweiht. Im zweiten Weltkrieg zerstört, 'triumphiert' es heute wieder mit seiner monumentalen barocken Sandsteinfassade über die kleinen Häuser der Schlossgasse.
Beeindruckend ist ein riesiges Deckenfresko, geschaffen von Herman Kaspar, München, in den Jahren 1965 bis 67.
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Kapuzinerkloster
Als den Kapuzinern, seit 1620/21 in Aschaffenburg, 1626 der 'große, schöne Garten, der neben dem Schlosse lag', geschenkt wurde, legten sie den Grundstein für die Klosteranlage. Nach einer Überlieferung überreichte der Kapuzinerguardian Pater Bernhard 1631 die Stadtschlüssel an König Gustav Adolf von Schweden und rettete so die Stadt vor der Zerstörung im 30-jährigen Krieg.
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Tipps
Wochenmarkt: jeden Mittwoch und Samstag
07.00 bis 13.00 Uhr
SchlossplatzDer Aschaffenburger Wochenmarkt ist nachweislich der traditionsreichste Markt der altehrwürdigen Spessartmetropole. Mittwochs und samstags bieten bis zu 60 Händler aus der Umgebung ihre Produkte auf dem Marktplatz an.
Den Schloßplatz für 400 Euro kaufenDie Pompejanumstraße steht zum Verkauf, der Theaterplatz wird privatisiert, die Sandgasse wechselt ihren Besitzer und der Hauptbahnhof ist plötzlich für 200 Euro zu haben. Was sich nach einem Chaos in der Aschaffenburger Immobilienszene anhört, wird jetzt Wirklichkeit – im neuen Aschaffenburg-Monopoly!
Zahlreiche Gäste in Aschaffenburg hinterlassen einen Eintrag im Gästebuch der Tourist-Information. Sehen Sie hier eine Auswahl der Einträge als PDF-Dokument.
Kooperation der Stadt Aschaffenburg mit der DB-Regio Unterfranken„Fahr´n und spar´n mit der Bahn – Kulturstadt Aschaffenburg erleben“ – unter diesem Motto startete bereits vor einigen Jahren eine erfolgreiche Kooperation der Stadt Aschaffenburg mit der DB-Regio Unterfranken.
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