Die Kongress- und Touristikbetriebe der Stadt Aschaffenburg erhielten aus den Händen von Oberbürgermeister Klaus Herzog das Umweltsiegel 'Ökoprofit'.
Mit Hilfe des ÖKOPROFIT-Projektes eine Bestandaufnahme der Energiebilanzen zu erhalten, war der Antrieb der Kongress- und Touristikbetriebe, sich mit der Stadthalle am Schloss an der Runde 2010/11 zu beteiligen.
Im Projekt konnten konkrete Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs erfolgreich umgesetzt werden. Die Umrüstung bestehender Beleuchtung von Halogenlampen auf LED-Beleuchtung und weitere Verbrauchsreduktionen haben bereits über 2 Tonnen CO2 eingespart.
Eine effiziente Nutzung der Energie, einhergehend mit der Reduzierung der Treibhausgase, wird auch mit der Installation eines Blockheizkraftwerkes gewährleistet. Dies spart im Jahr nochmals bis zu 20 Tonnen CO2. Auch in Zukunft werden die Potenziale, den Ressourcenverbrauch weiter zu verringern, genutzt werden.
Geplant sind die Umrüstung einer bestehenden Klimaanlage mit bedarfsorientierter Mess- und Regeltechnik, die Erweiterung des Einsatzes der LED-Leuchten auf den Garderobenbereich sowie die Installation einer Photovoltaik-Anlage.
ÖKOPROFIT integriert das Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung im Unternehmen. Dabei geht es vorrangig darum, die betrieblichen Umweltleistungen zu steuern, aber auch Kostensenkungspotenziale aufzudecken und Mitarbeiter für den Umweltschutz zu sensibilisieren. Betrieblicher Umweltschutz kann zudem einen Beitrag leisten, um ein Unternehmen in dem zunehmend globaler werdenden wirtschaftlichen Wettbewerb konkurrenzfähig zu positionieren.